Bereit für Ihr Investment-Beratungsgespräch

Ausgewähltes Thema: Vorbereitung auf ein Investment-Beratungsgespräch. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, fokussiert, informiert und selbstbewusst in Ihr Gespräch zu gehen – mit klaren Zielen, ordentlichen Unterlagen und den richtigen Fragen. Teilen Sie Ihre Erwartungen, abonnieren Sie unseren Newsletter und begleiten Sie uns auf dem Weg zu besseren Finanzentscheidungen.

Ziele und Zeithorizont messerscharf definieren

Formulieren Sie spezifische, messbare, attraktive, realistische und terminierte Ziele. Beispiel: „In 12 Jahren 150.000 Euro Eigenkapital für eine Immobilie aufbauen.“ Teilen Sie Ihr wichtigstes Ziel in den Kommentaren und sagen Sie, warum es Ihnen persönlich am Herzen liegt.
Hochzeit, Familienplanung, Sabbatical oder Selbstständigkeit beeinflussen Ihren Anlageplan. Notieren Sie Ereignisse mit Zeitpunkt und finanzieller Tragweite. So kann der Berater Prioritäten setzen und passende Lösungen vorschlagen. Abonnieren Sie Updates, um keine Checkliste zu diesen Meilensteinen zu verpassen.
Ihre Gefühle gegenüber Schwankungen sind wichtig, doch noch wichtiger ist die objektive Tragfähigkeit. Wie stabil ist Ihr Einkommen, wie hoch sind Reserven, welche Verpflichtungen bestehen? Bringen Sie Beispiele aus der Vergangenheit mit, wie Sie auf Marktturbulenzen reagiert haben.

Ihre finanzielle Bestandsaufnahme

Listen Sie Konten, Depots, ETFs, Einzelaktien, Fonds, Immobilien, Beteiligungen und Rückkaufswerte auf. Notieren Sie Kostenquoten, Laufzeiten und Steuermerkmale. Ihr Berater kann so Überschneidungen identifizieren und Diversifikation optimieren. Laden Sie unsere Vorlage und passen Sie sie auf Ihre Situation an.

Ihre finanzielle Bestandsaufnahme

Dokumentieren Sie Netto-Einkommen, fixe Ausgaben und variable Budgets. Prüfen Sie, ob Ihr Notgroschen drei bis sechs Monatsausgaben deckt. Fehlt Puffer, kann eine risikoärmere Übergangslösung sinnvoll sein. Schreiben Sie uns, wie viele Monatsausgaben Sie aktuell vorhalten.

Unterlagen und Daten clever vorbereiten

Dokumenten-Checkliste für den Termin

Mitnehmen: Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheid, Konto- und Depotauszüge, Versicherungsübersicht, Kreditverträge, bestehende Sparpläne, Vorsorgeunterlagen. Ergänzen Sie eine kurze Notiz mit Ihren Fragen je Dokument. Markieren Sie Unklarheiten, die Sie vom Berater erläutert haben möchten.

Zugänge und Technik testen

Prüfen Sie App-Logins, TAN-Verfahren und Videokonferenz-Zugänge. Halten Sie aktuelle Depotauszüge und Banking-Exports bereit. Speichern Sie Dateien sinnvoll benannt in einem Ordner. So können Zahlen direkt geteilt werden und Entscheidungen basieren auf verlässlichen Details.

Datenschutz und Transparenz

Klären Sie, welche Daten wirklich notwendig sind, und lassen Sie sich DSGVO-konforme Einwilligungen zeigen. Fragen Sie, wie lange Daten gespeichert werden und wofür. Transparenz stärkt Vertrauen und hilft, sensible Unterlagen guten Gewissens zu übergeben.

Ihr Fragenkatalog für den Berater

Fragen Sie nach Modell und Höhe der Vergütung: Honorar, Provisionen, Ausgabeaufschläge, TER, Transaktionskosten. Erbitten Sie ein voll transparentes Kostenbeispiel über fünf und zehn Jahre. Notieren Sie, wie sich Gebühren auf die Nettorendite auswirken.

Ihr Fragenkatalog für den Berater

Erkundigen Sie sich nach Investmentphilosophie, Asset-Allokation, Diversifikation, Faktoren und Rebalancing-Regeln. Wer entscheidet wann und warum? Gibt es Stresstests, Szenarioanalysen und ein Risikomanagement-Protokoll? Verlangen Sie Beispiele aus realen Marktphasen.
Lena hatte unregelmäßige Sparraten, einige Einzelaktien und keinen Notgroschen. Ihr Ziel: in 10 Jahren Selbstständigkeit, parallel eine Reisekasse. Sie schrieb ihre Prioritäten auf und sortierte Unterlagen konsequent in einer digitalen Mappe.
Mit Cashflow-Übersicht, Depotliste und Fragen zu Kosten und Rebalancing ging sie ins Gespräch. Ihr Berater erkannte redundante Fonds, empfahl ETF-Kernbausteine und einen soliden Puffer. Lenas klare Ziele verkürzten das Meeting und erhöhten die Qualität der Vorschläge.
Lena implementierte einen automatisierten Sparplan, definierte Rebalancing-Regeln und setzte einen Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto. Drei Monate später fühlte sie sich ruhiger, weil jede Entscheidung auf ihrem Plan basierte. Teilen Sie Ihre eigene Vorbereitungsgeschichte!

Terminablauf, Protokoll und Nachbereitung

Starten Sie mit Zielen, dann Bestandsaufnahme, danach Strategie und zum Schluss nächste Schritte. Reservieren Sie Zeit für Rückfragen. Senden Sie die Agenda vorab an den Berater und bitten Sie um Ergänzungen, damit alle Erwartungen abgeglichen sind.

Terminablauf, Protokoll und Nachbereitung

Halten Sie Entscheidungen, Zuständigkeiten und Fristen schriftlich fest. Nutzen Sie eine einfache Checkliste und markieren Sie Blocker. Laden Sie unser Protokoll-Template herunter und passen Sie es an. Posten Sie Ihre wichtigsten To-dos als Commitment an sich selbst.

Nachhaltigkeit und persönliche Werte ins Gespräch bringen

ESG-Präferenzen konkret formulieren

Definieren Sie, welche Branchen ausgeschlossen, welche gefördert werden sollen. Benennen Sie Mindeststandards, etwa CO₂-Intensität oder Governance-Kriterien. So kann der Berater passende Produkte filtern, ohne später enttäuschende Kompromisse eingehen zu müssen.

Greenwashing erkennen

Fragen Sie nach Datenquellen, Ratings und Methodik hinter ESG-Scores. Bitten Sie um Beispiel-Reports zu Wirkung und Kontroversen. Ein kritischer Blick schützt vor wohlklingenden, aber intransparenten Labels. Teilen Sie Ihre besten Ressourcen mit unserer Community.

Impact, Risiko und Rendite abwägen

Klären Sie, wie sich Nachhaltigkeitspräferenzen auf Diversifikation und Ertragserwartung auswirken. Verlangen Sie Szenarien, die Nachhaltigkeit und Zielrenditen in Einklang bringen. Diskutieren Sie klare Kompromisslinien, bevor Sie investieren – das verhindert spätere Reue.
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